Dazu aus der Pressemitteilung der EKHN:
"Die Synode beschloss..., die Zahl der EKHN-Tagungsstätten mit Übernachtungsangebot von sieben auf vier zu reduzieren. Bis spätestens 2012 soll der Übernachtungsbetrieb im Religionspädagogischen Studienzentrum (RPZ) in Kronberg, im Haus Friedberg und im Zentrum Ökumene in Frankfurt aufgegeben werden, da diese drei zu klein sind, um auf Dauer effizient und mit dem nötigen Service-Angebot geführt zu werden.
Die Reduktion der Kapazität soll die Auslastung der verbleibenden Tagungsstätten, die derzeit noch unter der wirtschaftlich nötigen Mindestmarke von 60 Prozent liegt, erhöhen. Erhalten werden vier Tagungshäuser - das Martin-Niemöller-Haus in Schmitten-Arnoldshain, das Kloster Höchst im Odenwald, die Jugendburg Hohensolms bei Gießen und das Theologische Seminar im Schloss Herborn. Das Martin-Niemöller-Haus in Arnoldshain soll zu einem modernen Tagungshotel mit 100 Zimmern ausgebaut werden. Dafür sollen 6,5 Millionen Euro investiert werden.
Mit dem Beschluss zum Erhalt und Ausbau des Martin-Niemöller-Haues in Schmitten-Arnoldshain schloss sich die Synode der Argumentation der Kirchenleitung an, der zufolge das Haus „ein für die Biografie der EKHN bedeutsamer Ort“ und ein kirchenhistorisch wichtiger Ort sei. Mit ihm verbunden sind der ökumenische Kirchenbund Arnoldshainer Konferenz, die Arnoldshainer Abendmahlthesen von 1958, die der Abendmahlsgemeinschaft zwischen lutherischen und reformierten Kirchen den Weg bereiteten, und das Anti-Rassismus-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen, das in Arnoldshain beschlossen wurde.
Der Beschluss, den Übernachtungsbetrieb im RPZ in Kronberg-Schönberg aufzugeben, ist mit einem neuen Konzept in der religionspädagogischen Fortbildung verknüpft. Sie wird stärker regionalisiert. Damit reagiert die Synode auf den veränderten Bedarf bei Lehrerinnen und Lehrern. Gebraucht werden immer weniger Übernachtungsangebote und mehr regionale Tagesangebote."
Für unser Haus heißt dies, dass der Tagungsbetrieb bis zum 31.12.2012 weitergeht. Wir werden unseren Kunden den gewohnten Standard liefern. Solange es das RPZ Tagungshaus in Schönberg gibt, werden wir alles dafür tun, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen und erfolgreiche Tagungen bei uns durchführen können.
Das RPZ Institut wird es nach Willen der Synode weiterhin geben. Die Synode hat den Weg frei gemacht, über die Festlegung von fünf regionalen Dienststellen, religionspädagogische Fortbildungsarbeit eng mit den Schulen vor Ort zu gestalten und durchzuführen. Umfang und Sitz dieses Institutes werden derzeit noch verhandelt.